Das Projekt „Jülich 2030 – Bürger.Schaffen.Zukunft.“ geht in die nächste Phase. Im „Team Zukunftsstadt“ engagieren sich insgesamt zehn Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt unterschiedlichster Altersstufen, Interessen und Berufszweige. Die Mitglieder werden ab heute nacheinander vorgestellt. In wenigen Tagen werden sie sich erstmals treffen, um weitere Maßnahmen bei der Begleitung des Projektes zu erörtern.

 

Team-Mitglieder

Aufgewachsen in Göttingen ist er seit den fünfziger Jahren Bürger von Jülich. Nach dem Studium der Elektrotechnik war er bei einem Kommunikationsunternehmen im Bauwesen und Kundenvertrieb beschäftigt, zuletzt als Managementbeauftragter für das Qualitäts- und Umweltmanagement. Heute ist er 72 Jahre alt, verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und inzwischen drei Enkel. Die Familie, das Kanufahren und Laufen als Ausdauersport halten ihn fit, und durch seine Neugier sind seine Interessen weit gefächert. Die Fotografie z. B. verbindet ihn mehr als zehn Jahre mit dem Projekt der Stadt „Senioren ins Netz“ als Ehrenamtler. Seine Motivation, sich im Team „Zukunftsstadt Jülich“ zu engagieren: „Das Projekt wird Bürgernähe ermöglichen mit unterschiedlichsten Standpunkten und Synergien schaffen, die optimierte Entscheidungen für die Entwicklung unserer Stadt ermöglichen.“

Bernd Jäger

Rusbeh Nawab ist Belgier, 51 Jahre alt, verheiratet und Vater einer Tochter. Als Soziologe M. A. ist er Leiter des Science College Overbach in Jülich-Barmen. Er verfügt über 26 Jahre Berufserfahrung in der Projektleitung der Bereiche Wissenschaftskommunikation, Regionalentwicklung und Wirtschaftsförderung. Seine Interessen sind Sprachen, Tai-Chi und Wandern. Seine Motivation, sich im Team „Zukunftsstadt Jülich“ zu engagieren: „Ich engagiere mich,  weil ich der festen Überzeugung bin, dass eine erfolgreiche Bewerbung insbesondere für die junge Generation in Jülich neue Perspektiven schaffen würde.

Rusbeh Nawab

Christoph Beckers ist 34 Jahre alt und lebt seit 2006 im Stammhaus Jülich. Er ist Rollstuhlfahrer und fährt täglich mit seinem Auto zur Arbeit in der Kindertagesstätte „Steppke“ in Hasselsweiler, wo er als Büropraktiker tätig ist. Seine Ausbildung hat er in Aachen gemacht. Seine Interessen sind, sich für das Projekt Stammhaus einzusetzen, seit 2001 bringt er mit jungen Menschen mit Handicap eine eigene Zeitung heraus: Die „Stammhaus Nachrichten“. Außerdem gestaltet er sehr gerne Tonfiguren nach Arno Schlader. Er spielt Keyboard in der Band des Stammhauses „The Authentics“. Sportlich ist er oft mit seinem Handbike unterwegs. Seine Motivation, sich im Team „Zukunftsstadt Jülich“ zu engagieren: „Meine Vorstellungen von einer Zukunftsstadt Jülich sind die von einem guten Zusammenleben aller Menschen, ganz gleich ob behindert oder nicht. Ich wünsche mir, dass die gute Zusammenarbeit und Vernetzung mit Menschen unserer Stadt, wie wir sie in unserer Stammhausgruppe erleben, weiter ausgebaut wird. Viele unserer Anregungen sind schon im Arbeitskreis für ein inklusives Jülich (AKI) aufgenommen worden.“

Christoph Beckers

Dr. Hildegard Hoecker ist verheiratet, 50 Jahre alt und Mutter zweier Töchter. Sie lebt seit 13 Jahren in Jülich. Seit dem Abschluss ihres BWL-Studiums ist sie in der Energiewirtschaft tätig, seit 2007 bei der Stadtwerke Jülich GmbH. Schon im Rahmen ihrer Doktorarbeit hat sie sich mit Veränderungen in der Energiewirtschaft beschäftigt. Nun engagiert sie sich im Rahmen ihrer Tätigkeit bei den Stadtwerken für die erfolgreiche Weiterentwicklung des kommunalen Unternehmens im Hinblick auf die aktuellen und kommenden Herausforderungen der Energiewirtschaft. In ihrer Freizeit ist sie gerne mit ihrer Familie zusammen, fährt Fahrrad, liest viel, interessiert sich für fremde Länder und Kulturen und engagiert sich ehrenamtlich für den Förderverein der Kindertagesstätte der evangelischen Kirchengemeinde „Die Kleinen Strolche“. Ihre Motivation, sich im Team „Zukunftsstadt Jülich“ zu engagieren: „Ich lebe gerne in Jülich. Sowohl als Mitarbeiterin der Stadtwerke Jülich GmbH als auch als Bürgerin dieser Stadt möchte ich meinen Beitrag dazu leisten, dass Jülich auch im Jahr 2030 eine lebenswerte Stadt ist. Natürlich liegt mir die Energieversorgung dabei besonders am Herzen.“

Dr. Hildegard Hoecker

Petra Dören-Delahaye ist eine echte „Muttkrat“. Die 34-jährige Mutter zweier ebenfalls in Jülich geborener Kinder ist verheiratet und hat nach ihrem Architektur/Stadtplanung-Studium in Aachen bereits als Architektin in Borschemich gearbeitet, bevor sie sich ganz bewusst dafür entschieden hat, wieder nach Jülich zu ziehen und die Stadt zum Mittelpunkt ihres Familienlebens zu machen. In ihrer Freizeit singt sie gern und leitet den Jugendchor „Soluna“ sowie den Kinderchor „Sterntaler“. Ihre Motivation, sich im Team „Zukunftsstadt Jülich“ zu engagieren: „Ich bin in Jülich groß geworden und habe die Stadt lieben gelernt. Ich möchte dieses Gefühl auch für meine Kinder erreichen, deshalb liegt mir sehr an Jülich, nicht nur jetzt, sondern auch im Jahr 2030.“

Petra Dören-Delahaye

Zhimeng Hong ist 32 Jahre alt und ledig. Die gebürtige Chinesin ist seit 2005 in Deutschland und seit Abschluss ihres Studiums der Biomedizintechnik Mitarbeiterin des Freshman Institutes der FH Aachen. Seit vielen Jahren lebt sie gern in Jülich. In ihrer Freizeit spielt sie gern Badminton. Ihre Motivation, sich im Team „Zukunftsstadt Jülich“ zu engagieren: „ Als Ausländerin in Jülich erlebe ich diese Stadt multikulturell. Die Stadt tut viel für die ausländischen Mitbürger, es muss aber auch noch weiter daran gearbeitet werden, dass das so bleibt. Verbessern lässt sich beispielsweise das kulturelle Angebot, damit die Ausländer schneller integriert werden können.“

Zhimeng Hong

Ute Werner ist 55 Jahre alt, Mutter eines Sohnes und lebt seit 2000 in Jülich, wo sie auch einen Teil ihrer Schulzeit verbrachte. Seit nunmehr zehn Jahren ist sie Inhaberin des Geschäftes „Strumpf- und Hut-Moden Ute Werner“ und seit 2014 Vorsitzende der Werbegemeinschaft Jülich. In ihrer Freizeit entdeckt sie gern andere Menschen im Gespräch, entspannt sich beim Lesen von Biografien, Krimis oder Bildbänden und verbringt viel Zeit mit ihrem Hund in der Natur. Ihre Motivation, sich im Team „Zukunftsstadt Jülich“ zu engagieren: „Initiiert durch den Wettbewerb wird sich ausführlich und umfassend mit unserer Stadt beschäftigt und vor allem nicht am Menschen vorbei, sondern zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern. Das war für mich Grund genug, mitzuarbeiten und zu gestalten.“

Ute Werner

Dr. Peter Burauel ist in der Stadt Essen geboren und aufgewachsen. Nach der Schulausbildung entschloss er sich für das Studium der Agrarwissenschaften an der Universität in Bonn. Während des Studiums arbeitete er in den frühen 80er Jahren bereits in der damaligen Kernforschungsanlage Jülich als Student im Institut Radioagronomie. Zur Promotion entschied er sich für ein Thema im Bereich Pflanzenernährung und widmet sich seit 1989 im Forschungszentrum Jülich Fragen über den Verbleib von Pflanzenschutzmitteln im Agrarökosystem. Seit seiner Habilitation im Fach Bodenkunde-Radioagronomie ist er als Privatdozent an der Universität in Bonn tätig. Die Stabsstelle ZukunftsCampus der Forschungszentrum Jülich GmbH leitet er seit Juli 2012. Seine Motivation, sich im Team „Zukunftsstadt Jülich“ zu engagieren: „Es wäre toll, wenn wir uns als Stadt Jülich zusammen mit den in dichter Ansiedlung vorhandenen hervorragenden Forschungs- und Ausbildungsinstitutionen einer nachhaltigen generationengerechten Entwicklung verpflichten würden. Wir könnten im Kontext von Klimawandel und Energiewende zu einem Impulsgeber in der Region und weit darüber hinaus werden. Information zu den drängenden Fragen der Gesellschaft gibt es in Jülich hinreichend – wir müssen miteinander in den Dialog treten und aktiv notwendige Veränderungsprozesse mitgestalten.“

Dr. Peter Burauel

Prof. Dr. Josef Hodapp ist 59 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Kindern. Der gelernte Elektroingenieur ist seit 20 Jahren am Campus Jülich der Fachhochschule Aachen tätig, aktuell als Dekan des Fachbereichs Energietechnik. In seiner Freizeit ist er sportlich aktiv, liest sehr viel, liebt Musik und unternimmt gern Aktivitäten mit seiner Familie. Seine Motivation, sich im Team „Zukunftsstadt Jülich“ zu engagieren: „Ich möchte mich einbringen, weil ich finde, dass wir als Fachhochschule ein wichtiger Teil der Stadt Jülich sind. Jülich ist schließlich eine Hochschulstadt mit einem hohen Anteil an internationalen Studierenden. Damit dass auch in Zukunft so bleibt, möchte ich mich gern im Team Zukunftsstadt engagieren. Gemeinsam können wir noch vieles erreichen, sei es für die Wirtschaft der Region oder sei es für die Studierenden der Hochschule."

Prof. Dr. Josef Hodapp

Sarah Böhnke ist 30 Jahre alt, aus Eschweiler, ledig und in einer Beziehung lebend. Die Diplom-Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin leitet seit dreieinhalb Jahren das Städtische Jugendheim in Jülich. In ihrer Freizeit liest sie gern, schaut Fußball, pflegt soziale Kontakte und ist aktiv im Eschweiler Karneval. Ihre Motivation, sich im „Team Zukunftsstadt“ zu engagieren: „Meine Vorstellungen und Wünsche für Jülich im Jahr 2030 sind klar verbunden mit den Heranwachsenden, die in Jülich zu Hause sind. Ich verstehe mich als Sprachrohr der Kinder- und Jugendlichen Jülichs und möchte die Bedarfslagen und Vorstellungen von einer Jugend- freundlichen Stadt vertreten und kommunizieren.“

Sarah Böhnke