Grüne Oasen, fliegende Autos und viel Platz zum Spielen

19. April 2016 Allgemein

Kreative Ideen von Kindern und Jugendlichen zur Zukunftsstadt

Jülich. „Wie sieht unsere Stadt Jülich morgen aus?“ dazu haben sich innerhalb des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ Kinder und Jugendliche Gedanken gemacht und ihre Visionen greifbar umgesetzt: in Modellen, Bilder, Filmen und mehr. Die sehenswerten Ergebnisse sind ab sofort bis zum 26. April zu sehen und sollen in einem Wettbeweb prämiert werden.

Jülich wurde im letzten Jahr als eine von deutschlandweit 52 Kommunen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für den Wettbewerb „Zukunftsstadt“ ausgewählt. An der Entwicklung einer Vision für die Zukunftsstadt Jülich 2030+ arbeiteten in den letzten acht Monaten mehr als 200 Jülicherinnen und Jülicher. Diese Ideen wurden durch die Sichtweise von Kindern und Jugendlichen aus Jülich ergänzt. Die Aufgabe lautete, Ideen zu entwickeln, wie Jülich in 15 oder 30 Jahren aussehen soll und sich Gedanken über die Zukunft in Jülich zu machen. Ideen, Wünsche und Träume sollten kreativ aufbereitet und sie den erwachsenen Jülichern damit nahe gebracht werden. Gefragt waren bunte Zukunftsvisionen unter dem Motto „Unsere Zukunft in Jülich“.  Das Ergebnis sind insgesamt 15 Kunstwerke und digitale Präsentationen. Die Hausdächer zieren Fußballfelder, grüne Oasen oder Solarpanels, es darf überall gespielt und getobt werden, es gibt viele grüne, verkehrsberuhigte Spielflächen in den Wohngebieten und fliegende Autos.

„Ich freue mich, dass so viele junge Menschen sich Gedanken über ihre Zukunft in Jülich machen und ihre Ideen, Wünsche und Träume kreativ aufbereitet haben. Dass sich hier bevorzugt die Themen Wohnen, Energie, Mobilität und das Stadtbild wiederfinden, zeigt, dass die Kinder und Jugendlichen durchaus mit den Vorstellung der erwachsenen Bürger konform gehen, dass die Bemühungen der am Bürgerdialog Beteiligten in die richtige Richtung gehen“, so Dezernentin Katarina Esser, die gemeinsam mit Pastor Josef Wolff  die Ausstellung eröffnete.

Die Propsteigemeinde freut sich, dass das älteste Gebäude Jülichs als Ausstellungsort für Ideen zur „Zukunftsstadt“ dient und über freiwillige Spenden der Besucher für die Turmsanierung.

Zu sehen gibt es die Beiträge in der Turmhalle der Propsteikirche.bis zum kommenden Dienstag, 26. April, zwischen 8 und 18 Uhr an Werktagen und sonntags zwischen 10 und 19 Uhr. Die Besucher der Ausstellung haben vor Ort die Möglichkeit mittels Stimmzettel über den besten Beitrag abzustimmen, der mit einem Geldpreis honoriert wird. Auch online kann abgestimmt werden.Weitere Informationen zum Projekt Zukunftsstadt: www.zukunftsstadt-juelich.de , Tel. (02461) 63-420.

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 In der Propsteikirche wurde die Ausstellung mit den Exponaten der Kinder feierlich eröffnet. Bis zum 26. April kann sie dort besichtigt und die Werke im Wettbewerb bewertet werden. Fotos: Stadt Jülich/Stein